Kinder – und Jugendlichenpsychotherapie:

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es von

den Krankenkassen finanzierte Psychotherapie.

Ein Psychotherapieverfahren davon ist die

Verhaltenstherapie.

Anlässe für eine Kinder- und Jugendlichen-

psychotherapie können unter Anderem sein:

- Bettnässen

- Depressionen

- Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität

- Ängste, Verlusterfahrungen und Trennungssituationen

  1. -psychosomatische Beschwerden wie Bauch- und Kopfschmerzen

- Konflikte mit Gleichaltrigen und Schulprobleme 

  1. -Aggressionen und heftige Stimmungsschwankungen, selbstverletzendes Verhalten

  2. -Identitätskonflikte

  3. -Probleme mit dem Essen

Aufgabe des Therapeuten /der Therapeutin ist es, mit dem Kind oder Jugendlichen auf altersgerechte Weise ein Verständnis für seine Schwierigkeiten zu entwickeln. Oft nutzen die Kinder dabei das gemeinsame Spiel, in dem sie ihre Probleme darstellen. In der Therapie kann im geschützten Rahmen mit neuen Verhaltensweisen experimentiert werden (z.B. Umgang mit Gefühlen, neue Bewertung, Einschätzung und Gestaltung zwischenmenschlicher Kontakte).

Begleitende Bezugspersonengespräche gehören bei Kindern und Jugendlichen zum therapeutischen Programm.

Verhaltenstherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das weitgehend auf den Grundlagen der Lern- und Sozialpsychologie entwickelt wurde.

Zu Beginn einer Verhaltenstherapie wird eine eingehende Verhaltensanalyse im Rahmen der psychologischen Diagnostik erhoben, die sowohl das beobachtbare Verhalten, als auch kognitive, emotionale, motivationale und physiologische Vorgänge mit umfasst.

Aus der Analyse geht ein Störungsbild hervor und daraus wird die jeweils angemessene Behandlungsstrategie mit den erforderlichen verhaltenstherapeutischen Interventionen abgeleitet.

Je nach Alter der Patienten ist zur Beziehungsaufnahme eher eine spielerische Methode oder das Gespräch geeignet.

Weiterhin werden die wesentlichen Bezugspersonen (Z.B. Eltern, Großeltern, Geschwister, Kindergarten oder Schule), gerade auch im Hinblick auf den Entstehungsprozess der Symptomatik, in den Behandlungsplan mit einbezogen.

Die Behandlung findet in der Regel als verhaltenstherapeutische Einzelbehandlung mit meist einem wöchentlichen Termin statt. Parallel findet ca. alle vier Therapiesitzungen ein Bezugs- personengespräch statt.


Personenzentrierte Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
Die personenzentrierte Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen fußt auf den Grundlagen der Gesprächspsychotherapie von Carl Rogers. Im Zentrum steht dabei der kindliche oder jugendliche Patient, der durch sein Handeln, Spielen oder durch das Gespräch mit dem Psychotherapeuten seine inneren Konflikte äußert, darstellt und bearbeitet. Dadurch erhält das Kind / der Jugendliche Gelegenheit, die dazugehörenden emotionalen Bedeutungen seines Tuns und Erlebens zu entwickeln, wahrzunehmen und in sein psychisches Erleben zu integrieren.


Entspannung für Kinder

(Termine nach Absprache)

 

Phantasiereisen mit autogenem Training oder

Progressive Muskelentspannung können für

Entspannung sorgen, die Konzentrationsfähig-

keit erhöhen, das Selbstwertgefühl stärken

und sogar körperliche Probleme lindern.

Progressive Muskelentspannung (PMR) führt zu verbesserter Körperwahrnehmung und Verbesserung der Selbstregulation. Sie kann Ängste und Schlafprobleme lindern oder sogar lösen.